Geschichte des Ruderns
Donnerstag, 26. März 2009 | Autor: admin
Die Geschichte des Rudersports bzw. des Ruderns an sich, als Fortbewegung auf Flüssen und den Weltmeeren hat eine sehr lange Vergangenheit, welche bis in die Antike zurückreicht. In dieser Zeit, entdeckte und nutzte man das Rudern zur Fortbewegung auf dem Meer mit Galeeren und ähnlichen Schiffen. Der Vorteil in dieser Art der Schifffahrt lag ganz einfach darin, dass man unabhängig von Wind und Windstärke nun von A nach B reisen konnte, was gerade das Militär in dieser Zeit auf den Plan rief und hierbei verstärkten Einsatz auch zeigte.
Doch mit der Entwicklung anderer Kampf- und Fortbewegungsmöglichkeiten tratt das Ruden als solches zunächst einmal etwas in den Hintergrund, bis Anfang des 18. Jahrhunderts einige Engländer sich regelmäßig zu Ruderwettkämpfen auf der Themse bei London trafen. Durch diese Treffen und Wettfahrten gelang es dem Rudersport sich wieder im Leben zu etablieren, denn fortan galt diese Sportart als etwas Elitäres, so dass gerade die gebildete und reiche Schicht in der Bevölkerung, zunächst einmal nur in England und dem restlichen Großbritannien, diesen Sport für sich entdeckte.
Im Jahre 1829 wurde dann auch zum ersten Mal das so genannte „Boat Race“ veranstaltet, was sicherlich den meisten Menschen eher ein Begriff ist, wenn man es mit dem Ruderwettkampf der Universitäten von Oxford und Cambridge beschreibt. Dieses Rennen, welches jährlich stattfindet war dann auch der Durchbruch für den Rudersport in anderen Länder.
Schon kurz nachdem sich das Boat Race als regelmäßige Einrichtung etabliert hatte, wurde beispielsweise auch schon der erste Ruderclub in Deutschland eröffnet. Seit 1896 ist zudem dieser Sport zu olympischen Ehren gekommen, da er just zu diesem Zeitpunkt in das olympische Programm aufgenommen wurde, jedoch bei seiner ersten Generalprobe durch schlechtes Wetter nicht durchgeführt werden konnte.

