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Rudern als olympische Sportart

Montag, 2. März 2009 | Autor: admin

Der Rudersport ist nicht derzeit ein immer beliebter werdender Sport um den Kampf gegen die überflüssigen Pfunde aufzunehmen, sondern diese Sportart ist auch eine der wenigen mit einer sehr langen Tradition und Geschichte. Dabei sticht vor allem der Beginn hierbei heraus, war Rudern doch zunächst einmal eine Art der Betätigung, welche zumeist der reichen und vornehmen Gesellschaft vorbehalten war. Doch nicht zuletzt mit der Aufnahme des Rudersports in das Programm der Olympischen Spiele hat der Sport auch in der Breite an Fans und Aktiven Mitglieder enorm zugelegt.

Eingeführt als olympische Sportart wurde Rudern im Jahr 1900 offiziell. Zwar war der Start und die Aufnahme in das Sportgramm der Spiele schon für die Spiele 1896 in Athen vorgesehen, doch mußte die Austragung der Ruderwettbewerbe wegen schlechter Witterung damals entfallen, so dass der erste Auftritt eben 1900 in der französischen Hauptstadt Paris war.

Doch sieht man sich einmal das Rudern bei den Spielen genauer an, wird man feststellen können, dass sich die Distanz schon einige Male geändert hat. Wird heute eine Distanz von 2000 Meter gefahren, so wechselte im Lauf der Zeit diese von anfänglich 3219 Meter über 2414 Meter (Jahr 1908) und 1883 Meter (Jahr 1948) immer wieder hin und her.

Häufig war dies darin begründet, dass die verschiedene Austragungsstätten über unterschiedlich Lange Ruderstrecken verfügten und eben erst ab Mitte des 20. Jahrhunderts eine geregelte Vorschrift hierfür eingeführt wurde. Doch es gibt in der heutigen Zeit nicht mehr nur jeweils eine Strecke bei den Damen und Herrenwettbewerben, sondern inzwischen sind es insgesamt 14 Strecken auf denen Olympische Medaillien vergeben werden.

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